Heute möchten wir Euch kurz beschreiben,  wo wir unsere Freude am Gärtnern ausleben – ganz ohne eigenen Garten. Wir haben das Glück, gleich zwei Balkone an unserer Wohnung mit unterschiedlicher Ausrichtung bepflanzen zu können. So macht Urban Gardening richtig Spaß!

In Richtung Süden zeigt unser kleiner Balkon mit 3 m². Ideal für ein Sommerfrühstück zu zweit und natürlich für Kräuter und Pflanzen, die pralle Sonne gut abhaben können. Aktuell wohnen hier Schwarze und Rote Johannisbeere und eine Margeritenstaude.

Margariten

Unsere Margariten auf dem Südbalkon genießen die bislang seltenen Frühlingssonnenstrahlen

Der große Balkon könnte ein Gärtnerparadies sein, wäre da nicht die Nordlage. Dennoch: Auf den großzügigen 15 m² kommt die Sommersonne in den frühen Morgenstunden kurz vorbei, bleibt dann ab circa 17 Uhr länger zu Besuch, nämlich fast bis zum Sonnenuntergang. Kurz vorher verschwindet sie jedoch hinter den Fassaden der Nachbarhäuser. Auf diesem Balkon halten es viele Pflanzenfreunde gut aus. Uns ist es wichtig, Nutzpflanzen und Blumen miteinander zu mischen. So bleiben auch nach der Ernte immer genug bunte und grüne Tupfer zu sehen. Auf dem großen Balkon wohnt aktuell unser Pflaumenspalierbaum, dem es im letzten Jahr leider zu zugig war, sodass der Wind alle Knospen davongetragen hat. Außerdem: Radieschen im Balkonkasten, ein paar Fuchsien im Blumenkübel, ein Stachelbeerstrauch, Salbei und Marokkanische Minze, ein Wandelröschenstämmchen, ein Hibiskusbäumchen und unser neuer Salatbaum.

Die ersten Stachelbeeren reifen in der Abendsonne.

Die ersten Stachelbeeren reifen in der Abendsonne.

 

In den nächsten Wochen wird aber noch einiges dazukommen, denn was wäre Urban Gardening schon ohne eine größere Menge an Gemüsepflanzen? Nach den Eisheiligen ziehen viele unserer Schützlinge von der warmen Wohnung ins Freie. Fotos von den Balkonen gibt es später mal, erst müssen die Holzdielen noch in die Maske und für den Sommer geölt werden!