Hier wurde das Attensaat Opfer des Attentats.
Hier wurde das Attensaat Opfer des Attentats.

 

Der natürliche Feind des Guerilla Gärtners ist und bleibt der überengagierte aber nicht besonders pflanzenkundige Mitarbeiter des Grünflächenamts – freuten wir uns in den vergangenen Wochen noch an den schön buschigen Kapuzinerkressepflänzchen, die wir in einem Beet der Stadt angesiedelt hatten, so folgte nun die Ernüchterung: Das Beet ist wie leer gefegt. Lediglich einige langweilige Büsche sind geblieben, doch alles, wirklich restlos jedes einzelne Pflänzchen, das wir hier gesät und gepflanzt hatten, wurde herausgerissen.

Wie trist und langweilig das Beet nun wieder aussieht, das kann man auf dem Bild oben erahnen; das Bild unten zeigt hingegen, wie schön die jungen Kapuzinerkressepflanzen an anderer Stelle noch wachsen und gedeihen.

Kapuzinerkresse - Wenigstens hier sicher vor Attentätern?
Kapuzinerkresse – Wenigstens hier sicher vor Attentätern?

 

Nun stellt sich natürlich die Frage, wie wir zurückschlagen können 🙂
Einfach einen Zaun um das Stadtbeet ziehen? Wohl eher schlecht…
Kleine Holzschilder mit den Namen der jeweiligen Pflanze daneben ins Beet, damit die Grünflächenamtsmitarbeiter nicht nur verstehen, dass es sich um Nutzpflanzen handelt, sondern eventuell sogar noch etwas dabei für die Zukunft lernen? Oder eine Mail ans Grünflächenamt und einfach mal Fragen, was an blühenden Nutzpflanzen so schlimm ist, dass diese lieber schnell herausgerissen und entfernt werden? Für Vorschläge sind wir offen und dankbar.

Attentat auf Attensaat

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