Kleine Erbsenernte im Regensommer 2012.
Kleine Erbsenernte im Regensommer 2012.

 

Heute haben wir mal wieder Erbsen geerntet – und siehe da: Der Sommer läßt zwar zu wünschen übrig, doch die jungen Erbsen schmecken trotzdem zuckersüß und sind auch roh, direkt von der Pflanze ein Genuss.

Und wem das noch nicht reicht, um sich für Erbsen auf dem Balkon zu entscheiden, für den haben wir noch ein weiteres unschlagbares Argument. Denn, was häufig in Vergessenheit gerät, Erbsen gehören zu den Schmetterlingsblütlern und helfen den Boden mit Stickstoffverbindungen anzureichern. Das ist gerade beim Urban Gardening auf dem Balkon eine super Sache, da es den Boden extrm aufwertet.

Wie genau? Ganz einfach: Knöllchenbakterien (häufige Bodenbakterien) gehen mit den Pflanzen eine mutualistische Symbiose ein. Das heißt, dass es beim Wirt (hier die Erbsenpflanzen) zu einem veränderten Wachstum kommt, von dem der Symbiont (hier die Knöllchenbakterien) und der Wirt profitieren.

Der beste natürliche Stickstoffdünger also, den wir zur Verfügung haben und außerdem ein schönes Überbleibsel für den nächsten Sommer, da wir die Erde in unseren Kästen nur nachfüllen und nicht austauschen werden.

Von Erbsen, Wirten und Symbionten
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