Die feuchte Erde erweckt die Humboldtii-Samen zum Leben.
Die feuchte Erde erweckt die Humboldtii-Samen zum Leben.

 

Heute haben wir den verregneten Sonntag genutzt, um nun auch die ersten Samen unter die Erde zu bringen. Und wie! Seit etwa zwei Wochen juckte es uns nun schon in den Fingern, denn so lange wartet unsere neueste Errungenschaft bereits auf ihren Einsatz. Nachdem wir nun bereits seit zwei Jahren über Sinn und Unsinn der Anschaffung eines beheizbaren Gewächshauses für die Fensterbank nachgedacht haben, war es dieses Jahr einfach fällig. Alleine schon aus dem einfachen Grund, dass wir selber Paprikapulver herstellen und auch einige andere wärmeliebende Saaten ausbringen wollen.

Lange Rede kurzer Sinn: Letztlich haben wir uns für dieses beheizbare Gewächshaus entschieden. Allerdings ist es wohl noch zu kurz im Einsatz als dass wir nun schon eine Bewertung abgeben würden, aber Preis und Verarbeitung scheinen auf den ersten Blick gut zu sein und es erreicht eine schöne Temperatur. Dafür haben wir direkt mal unser altes digitales Bratenthermometer zweckentfremdet. 🙂

Bratthermometer als Aussaaterdenthermometer.
Bratenthermometer als Aussaaterdenthermometer.

 

Insgesamt haben wir sieben verschiedene Aussaatbehälter auf dem beheizten Untergrund, sodass wir uns für folgende sechs Versuchskaninchen entschieden haben:

  • Wildtomate Humboldtii (Dreschflegel Saatgut)
  • Wildtomate Golden Currant (aus eigener 2012er Ernte)
  • Litchitomate (Dreschflegel Saatgut)
  • „Russische Tomaten“ (aus dem Regenwurmgarten)
  •  kleine scharfe rote Chili (aus dem Chaosgarten)
  • Gewürzpaprika Szegediener (Dreschflegel Saatgut)

Aber Moment: Das sind ja nur sechs und es gibt doch sieben Behälter! – Genau. Einen halten wir für morgen frei. Da ist nach dem Mondkalender ein Fruchttag (heute ist Blatttag) und morgen starten wir dann unser Mondkalender vs. irgendein-anderer-Aussaattag Experiment.

Ach ja: Und da wir heute das erste Mal Saatgut aus der letztjährigen Samenrotation von Lina Luna ausgesät haben, ist es doch auch ein super Zeitpunkt die drei in unsere Blogroll aufzunehmen.

Das Attensaat-Saatjahr hat nun auch begonnen.
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7 Gedanken zu „Das Attensaat-Saatjahr hat nun auch begonnen.

  • 12. März 2013 um 02:19
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    Vielen Dank für die Blogroll-Aufnahme! 🙂 Freut mich sehr. 🙂 Ihr seid bei mir auch schon drin.
    Was ist den die Humboldii für eine Wildtomate? Interessiert mich sehr! 🙂

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    • 13. März 2013 um 10:17
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      Gerne! Also: Die Humboldtii ist eine Wildtomate, die alle Vorteile der anderen Wildtomaten mitbringt (also beinahe krautfäuleresistent, kein Ausgeizen nötig, etc.) aber eben auch noch eigene Vorteile hat. So werden die Tomaten der Humboldtii etwas größer als die der anderen Wildtomaten. Die Größe liegt dann so zwischen Kirsche und Mirabelle. Ach ja: Und die Früchte sind im Gegensatz zur Golden Current, die wir ja auch ziehen, rot.

      Wenn die Saat gut keimt und gedeiht, dann könntest Du später ein Pflänzchen haben, wenn Du magst… allerdings müssen wir jetzt so langsam aufhören Jungpflanzen anzubieten, denn auf Facebook haben auch schon ein paar Leute danach gefragt. 🙂

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      • 13. März 2013 um 23:07
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        Oh, das wäre toll! Aber nur, wenn es wirklich noch übrig ist, will Euch nichts wegnehmen. 😉 Vielleicht hab ich ja bis dahin was schönes zum Tauschen. 🙂

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        • 17. März 2013 um 12:06
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          Ja, warten wir einfach mal ab. Die Humboldtii sind jedenfalls alle gekommen und schon 2 oder 3 cm groß. Sollte also möglich sein, wenn nichts mehr dazwischen kommt…

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          • 17. März 2013 um 19:34
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            Ist nicht zwingend notwendig… ich kann auch warten bis zur nächsten Samen-Rotation. Habe sowieso hier so viel Zeug, dass ich gar nicht weiss, wohin damit. 😉

  • 17. März 2013 um 12:01
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    Wildtomate klingt super. Werde ich auch ausprobieren.

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    • 17. März 2013 um 12:07
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      Auf jeden Fall! Einfach ausprobieren. Das sind echt ganz tolle, pflegeleichte Pflanzen!

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