Unsere Jungpflänzchen sind ins alte Aquarium gezogen.
Unsere Jungpflänzchen sind ins alte Aquarium gezogen.

 

Unsere Saat ist aufgegangen und Wildtomaten Golden Currant und Humboldtii sowie die kleinen scharfen roten Chili vom Chaosgarten und die Chili Lemon Drop recken ihre Keimblätter gierig ins Licht. Höchste Zeit also die jungen Pflänzchen zu pikieren und die Wurzeln etwas einzukürzen. Und da es noch recht früh im Jahr ist, die Sonne etwas spärlich scheint, haben wir den kleinen Pflanzen ein besonderes Plätzchen eingerichtet.

Ein uraltes Aquarium aus der Garage wurde so kurzerhand zum Gewächshaus umfunktoniert. Und das beste: Eigentlich mussten wir es nur reinigen, eine Zeitschaltuhr anschließen und die Leuchtstoffröhre tauschen. Nun sollte das Licht genügen. Die Torftöpfe haben wir auch noch in der Garage gefunden. Kaufen würden wir sowas heute nicht mehr. Da haben wir ja eine bessere Methode für Pflanztöpfchen aus recycelten alten Zeitungen.

Das ausgediente Aquarium mit den Jungpflanzen.
Das ausgediente Aquarium mit den Jungpflanzen.

 

Der Grund aus dem wir nicht warten, bis die Sonnenstunden ausreichen, um die kleinen Pflanzen durchzubringen ist übrigens, dass viele Chilisorten gerne 270 Tage oder mehr benötigen, um reife Früchte zu tragen. So helfen wir den Pflänzchen bei einem erfolgreichen Start ins Leben. Und umweltschonender als Chili-Import aus Übersee ist die Beleuchtung mit der 13 Watt Leuchtstoffröhre ohnehin.

Upcycling: Altes Aquarium, neues Gewächshaus
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Ein Gedanke über “Upcycling: Altes Aquarium, neues Gewächshaus

  • 1. Juni 2015 bei 01:15
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    Hi,

    ich nutze seit Jahren ein Aquarium als Anzuchtgewächshaus. Aber ich habe es innen noch ein wenig „aufgemotzt“. Und zwar passen zwei Plastikboxen von Ikea (Samlar, glaub ich), exakt hinein. In die Samlars habe ich mit einem Lötkolben unten Löcher gebohrt. Dann kommt eine kleine Lage sterilisierte (Backofen!) Anzuchterde rein und darauf stehen dann die Torftöpfe (wie Deine im Bild). Der Vorteil ist, dass man einiges an Wasser ins Aquarium geben kann, die Torftöpfe aber nie im Wasser stehen, denn die Samlars haben unten einen Rand. So wird Staunässe vermieden. Die Aquariumsbeleuchtung hängt an einer Zeitschaltuhr, so dass es länger Tag ist im Aquarium. Ich sähe meine Chilis ja schon im Februar. So kommt man quasi ohne Wartung aus und die Pflänzchen gedeihen hervorragend. Wichtig erscheint mir nur, die Anzuchterde im Backofen eine Weile zu sterilisieren, denn ohne entstanden schon mal Schnecken, die mir meine Keimlinge wegfraßen. Mit meiner jetzigen Methode funktioniert alles bestens und man muß nur ganz selten gießen, weil das Wasser nicht verdunstet.

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