Upcycling - Unsere rostige Gießkanne erlebt bepflanzt Ihren zweiten Sommer.
Upcycling – Unsere rostige Gießkanne erlebt bepflanzt ihren zweiten Sommer.

 

1. Das richtige Grün am richtigen Ort
Jede Pflanze hat andere Ansprüche. Gerade beim Urban Gardening stehen aber nicht unbegrenzt Platz und Sonne zur Verfügung. Vielleicht ist der Balkon schattig oder es kommt nur eine Fensterbank als Blumenbeet infrage. Deshalb gilt es im ersten Schritt zu überlegen, wieviel Platz und Sonne überhaupt zur Verfügung stehen. Erst wenn dies klar ist, gilt es herauszufinden, welche Pflanzen mit den Gegebenheiten klar kommen können, sodass auch eine schöne Ernte zu erwarten wäre. Ein Balkon, der nur drei Sonnenstunden am Tag bietet, wird einem Chili-Fan bspw. vermutlich nur Frust und wenig Schärfe einbringen.

2. Substratpflege ist das A und O
Die Qualität der Erde ist entscheidend. Hier kann sich auch jeder Stadtgärtner einiges bei Permakulturen und ähnlichen Konzepten abschauen. Grundsätzlich gilt: Wer sorgsam mit seinem Substrat umgeht, der muss nicht jedes Jahr neue Erde besorgen. Mulchen mit Laub hält den Boden feucht und locker, da er vor Erosion geschützt wird. Außerdem bietet es sich gerade spät im Jahr, nach den letzten Ernten, an, dem Boden verbrauchte Mineralien oder langsam verfügbaren Stickstoff zuzuführen.

3. Lange Ernte, lange Freude
Eigene Möhren vom Balkon sind bestimmt toll, haben wir auch schon gemacht. Aber es dauert recht lange, erfordert tiefe Pflanzgefäße und die Pflanzenteile, die oberhalb der Erde wachsen sind nicht besonders ansehnlich. Mehr Spaß macht hingegen eine längere Ernte oder eben ständiges Naschen an üppigem grün wie bspw. Wildtomaten oder Himbeeren.

4. Ohne Dünger geht es nicht.
Die romantische Vorstellung, dass wir in kleinen Gefäßen und ohne Dünger Pflanzen züchten und Obst und Gemüse ernten könnten ist leider falsch. Dabei muss es nicht immer der synthetische Dünger sein. Von Kompost bis zu biologischen Düngern ist vieles möglich. Aber nur die wenigsten Pflanzen wie zum Beispiel viele Kräuter, werden länger ohne Dünger gedeihen. Gießwasser und Sonne reichen leider nicht aus.

5. Eigenes Saatgut
Eigenes Saatgut zu sammeln und zu erzeugen ist einfacher als so mancher denkt. Außerdem kennt man sowohl Qualität als auch Herkunft. Einfach Samen und Kerne von Fruchtfleisch befreien, säubern und trocknen. Anschließend luftdicht verschließen und meist reicht es schon um im kommenden Jahr weiterzüchten zu können. Natürlich nimmt man nur die Samen der besten Pflanzen und nicht derer, die kümmerlich gewachsen sind. Mit dem eigenen Saatgut hat man dann auch zusätzlichen Spaß auf Saatgutbörsen oder bei Samenrotationen im Internet.

5 Tipps für Urban Gardener

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